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Praxisbeispiele

KreisLA – Nachhaltig in Frohnleiten

Ausgangssituation

In den benachbarten Gemeinden gab es bereits Kostnixläden und weitere Angebote. Diese wollten wir auch in Frohnleiten etablieren, um Ressourcen zu schonen. Herausforderungen waren das Finden von Räumlichkeiten und genug motivierte Mithelfer:innen.

Kurzdarstellung & Zusammenfassung

Mehrere Menschen mit gleichem Interesse an Nachhaltigkeit gründeten den Verein „Nachhaltig in Frohnleiten“, der sich in erster Linie der Bewusstseinsbildung und dem ReUse-Gedanken widmen wollte.

 

Der Verein konnte sich in Räumlichkeiten (ca. 60 m²) im Ortszentrum einmieten, welche ohnehin schon seit einiger Zeit leer standen. Die Gemeinde sagte eine finanzielle Unterstützung zu. Die Organisation und Planung übernahmen das Kernteam des Vereines. Für die Öffnungszeiten im Laden finden sich immer wieder auch andere Menschen.

 

Der KreisLa – Laden will die Kreislaufwirtschaft fördern: Produkten ein zweites Leben verschaffen und damit die Lebensdauer von Produkten verlängern. Somit werden Ressourcen gespart, weniger Produkte neu produziert und Müll reduziert.

 

Für die Warenanlieferung und auch die Abnahme gibt es keine allzu strengen Regulierungen. Gebracht werden kann maximal eine gefüllte Bananenschachtel und mitnehmen darf man, soviel man mit zwei Händen tragen kann. Es werden keine Bücher und DVDs/CDs angenommen. Die Ware musss auch zur Saison passen (z.B. keine Winterbekleidung im Juli), da der Lagerraum begrenzt ist. In Zusammenarbeit mit der Caritas werden auch gerettete Lebensmittel verteilt.

 

Es werden auch regelmäßig Repair-Cafès durchgeführt und bei weiteren Veranstaltungen wird auch zu anderen Themen der Nachhaltigkeit informiert wie beispielsweise die nachhaltige Mobilität, naturnahes Gärtnern uvm.

Faktenbox

Name der Gemeinde/Region
Frohnleiten
Einwohner: innen (aktueller Stand 2026)
6600
Zeitraum Umsetzung
1-6 Monate
Produkte & Verpackungen
Produkte & Verpackungen
Umgesetzte Maßnahmen

Unser Hauptprojekt ist der Kostnixladen KreisLa und regelmäßige Repair-Cafès, die darin stattfinden.

Ergebnisse (ökologische & ökonomische & sozial):

Durch unser Projekt wurden unzählige Produkte nicht in den Müll geworfen, sondern haben den Weg zu einer weiteren Verwendung gefunden. Vielen Menschen haben sich gefreut, gebrauchte Dinge zu finden um sie nicht neu kaufen zu müssen. Vielen Menschen mit geringerem Einkommen haben dadurch profitiert.

 

Und der Hauptprofiteur ist die Umwelt, da durch dieses Projekt viele wertvolle Ressourcen gespart wurden.

Logo Team Kreislaufwirtschaft
Amrei Allmer
Obfrau Verein "Nachhaltig in Frohnleiten"

„Wir freuen uns sehr, dass so vielen Gegenständen/Dingen in unserem Laden ein zweites Leben geschenkt wird. Dieses „im KreisLauf“ bleiben spart Ressourcen für neue Produktionen und minimiert den Müll.“

Benötigte Ressourcen
Benötigte Ressourcen

In unserem Projekt KreisLa stecken sehr viele ehrenamtliche Stunden drinnen. Das Kernteam bei der Planung und auch beim Umbau sind circa 10 Personen. Die wöchentlichen Öffnungszeiten teilt sich ein Team von 15 bis 20 Personen auf. Unterstützung erhielten wir von Seiten der Gemeinde (vor allem finanzielle Unterstützung) und auch von der Klima- und Energiemodellregion KEM GU-Nord.

 

Die monatlichen Kosten belaufen sich auf circa 600 € für Miete, Versicherung und Strom. Außertourliche Kosten für Anschaffungen und Reparaturen halten sich in Grenzen. Finanziert wird es durch die Unterstützung der Gemeinde und den Geldspenden im Laden.

wichtigstes ziel
Welche Ziele haben Sie mit Ihrem Projekt verfolgt?

Lebensqualität steigern, Ressourcenverbrauch & Abfälle reduzieren

Vorteile für Gemeinden auf einen Blick

Lebensqualität steigern
Kosten optimieren
Standort attraktiver gestalten
Ressourcenverbrauch & Abfälle reduzieren
Arbeitsmarkt stärken
Versorgungs­sicherheit erhöhen
Soziale Netzwerke stärken
Flächenverbrauch reduzieren
Lebensqualität steigern
Kosten optimieren
Standort attraktiver gestalten
Ressourcenverbrauch & Abfälle reduzieren
Arbeitsmarkt stärken
Versorgungssicher-
heit erhöhen
Soziale Netzwerke stärken
Flächenverbrauch reduzieren
erfolgsfaktoren

Handlungsempfehlungen & Erfolgsfaktoren

Für ein solches Projekt braucht man motivierte Leute, die für Nachhaltigkeit brennen, etwas bewirken wollen und der Bevölkerung Möglichkeiten geben wollen nachhaltiger zu leben.

 

Wenn man engagierte Leute gewinnen kann und gute Rahmenbedingungen (Räumlichkeiten und finanzielle Umsetzung) schaffen kann, dann ist ein solches Projekt gut umsetzbar. Die Bevölkerung freut sich sehr über solche Initiativen und viel Werbung ist gar nicht notwendig, bis die Kund:innen in Scharen kommen.

kontakt für rückfragen
Ansprechperson: Amrei Allmer

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