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Kreislauf­wirtschaft verstehen

Kreislaufwirtschaft bietet Gemeinden und Regionen die Möglichkeit, Ressourcen bewusster zu nutzen, lokale Wertschöpfung zu stärken und konkrete Beiträge zu Klima-, Umwelt- und Standortzielen zu leisten. Hier finden Sie Grundlagen und Argumente.
Brunnen in Gemeinde

Kreislaufwirtschaft und Gemeinden

Was bedeutet Kreislaufwirtschaft?
Kreislaufwirtschaft bedeutet, Ressourcen intelligent zu nutzen, ihre Lebensdauer zu verlängern und Materialien möglichst lange im Kreislauf zu führen.
türkises Emblem CI Kreislaufwirtschaft
Gemeinde mit Flaggen
Zukunft
gestalten
Warum betrifft das Gemeinden?
Gemeinden spielen eine zentrale Rolle bei der Umsetzung der Kreislaufwirtschaft. Sie wirken vor Ort als Beschafferinnen, Vorbilder, Koordinatorinnen und Impulsgeberinnen. In vielen Bereichen können sie konkrete Maßnahmen setzen und nachhaltige Entwicklungen anstoßen.
Welche Chancen entstehen?
Kreislaufwirtschaft eröffnet Gemeinden vielfältige Möglichkeiten: von kreislauffähiger Beschaffung über die Sanierung bestehender Gebäude bis hin zu Repair-Cafés, Sharing-Angeboten oder der Vermeidung von Lebensmittelabfällen. So bleiben wertvolle Ressourcen wie Wasser, Materialien und Energie länger im regionalen Kreislauf.

Vorteile für Gemeinden auf einen Blick

Lebensqualität steigern
Kosten optimieren
Standort attraktiver gestalten
Ressourcenverbrauch & Abfälle reduzieren
Arbeitsmarkt stärken
Versorgungs­sicherheit erhöhen
Soziale Netzwerke stärken
Flächenverbrauch reduzieren
Lebensqualität steigern
Kosten optimieren
Standort attraktiver gestalten
Ressourcenverbrauch & Abfälle reduzieren
Arbeitsmarkt stärken
Versorgungssicher-
heit erhöhen
Soziale Netzwerke stärken
Flächenverbrauch reduzieren

Kreislaufwirtschaft und Gemeinden

Die Plattform richtet sich an alle, die Kreislaufwirtschaft in Gemeinden und Regionen verstehen, planen, vermitteln oder konkret umsetzen möchten.

POLITIK

Bürgermeister:innen, Gemeinderät:innen und Ausschüsse finden hier Argumente, Beispiele und Orientierung für strategische Entscheidungen.

Verwaltung

Amtsleitungen, Fachabteilungen und Bauhöfe erhalten praktische Werkzeuge, Vorlagen und nächste Schritte für die Umsetzung.

Multiplikator:innen

KEM, KLAR, LEADER, Regionalmanagements und Verbände finden Materialien, Formate und Inhalte zur Weitergabe an Gemeinden.

Interessierte

Alle die Kreislaufwirtschaft voranbringen möchten, finden passende Inhalte für Einstieg, Wissensaufbau und Umsetzung.

Handlungsfelder

Produkte & Verpackungen

Wiederverwenden, reparieren, teilen und länger nutzen statt frühzeitig entsorgen.

(Ab)Wasser

Wasser, Abwasser und Regenwasser ressourcenschonend nutzen und im Kreislauf denken.

Beschaffung

Produkte und Dienstleistungen langlebig, reparierbar und ressourcenschonend beschaffen.

Gebäude & Böden

Gebäude, Baustoffe und Böden so planen, nutzen und erhalten, dass Ressourcen geschont werden.

Standortentwicklung

Regionale Wertschöpfung, Betriebe und Standorte kreislauforientiert weiterentwickeln.

Land- & Forstwirtschaft

Regionale Kreisläufe, Böden, Biomasse und natürliche Ressourcen nachhaltig bewirtschaften.

Mobilität

Mobilität effizient, geteilt, ressourcenschonend und gut vernetzt gestalten.

Wissen

Wissen aufbauen, Bewusstsein schaffen und Menschen zur Umsetzung befähigen.

Energie

Energie effizient nutzen, erneuerbar bereitstellen und lokale Kreisläufe stärken.

Veranstaltungen

Feste, Märkte und Veranstaltungen ressourcenschonend planen und durchführen.

Produkte & Verpackungen

Wiederverwenden, reparieren, teilen und länger nutzen statt frühzeitig entsorgen.

(Ab)Wasser

Wasser, Abwasser und Regenwasser ressourcenschonend nutzen und im Kreislauf denken.

Beschaffung

Produkte und Dienstleistungen langlebig, reparierbar und ressourcenschonend beschaffen.

Gebäude & Böden

Gebäude, Baustoffe und Böden so planen, nutzen und erhalten, dass Ressourcen geschont werden.

Standortentwicklung

Regionale Wertschöpfung, Betriebe und Standorte kreislauforientiert weiterentwickeln.

Land- & Forstwirtschaft

Regionale Kreisläufe, Böden, Biomasse und natürliche Ressourcen nachhaltig bewirtschaften.

Mobilität

Mobilität effizient, geteilt, ressourcenschonend und gut vernetzt gestalten.

Wissen

Wissen aufbauen, Bewusstsein schaffen und Menschen zur Umsetzung befähigen.

Energie

Energie effizient nutzen, erneuerbar bereitstellen und lokale Kreisläufe stärken.

Veranstaltungen

Feste, Märkte und Veranstaltungen ressourcenschonend planen und durchführen.

Prinzipen der Kreislaufwirtschaft

Um eine Kreislaufwirtschaft zu realisieren, müssen wir auf unterschiedliche Prinzipien und verschiedene Strategien einsetzen. Sie helfen dabei, Maßnahmen strategisch einzuordnen und konkrete Ansatzpunkte in Gemeinden und Regionen zu erkennen.
1. Intelligente Nutzung & Herstellung: Ressourcen sollen möglichst sparsam, gemeinschaftlich und bedarfsgerecht eingesetzt werden. Dazu zählen zum Beispiel gemeinsames Nutzen, Leihen, Teilen, Bedarfsanalysen, effiziente Beschaffung oder die bessere Nutzung bestehender Infrastruktur.
2. Verlängerung der Lebensdauer: Produkte, Gebäude, Materialien und Infrastrukturen sollen möglichst lange genutzt, repariert, gewartet, wiederverwendet oder weitergegeben werden. Dadurch werden Neukäufe, Abfälle und zusätzlicher Ressourcenverbrauch reduziert.
3. Wiederverwerten von Materialien: Materialien, Wasser, Energie und organische Reststoffe sollen nach Möglichkeit wieder in Kreisläufe zurückgeführt werden. Dazu zählen Recycling, Kompostierung, Wiederverwendung von Bauteilen, Regen- und Grauwassernutzung oder die Nutzung regionaler Reststoffe.

R-Strategien

Die österreichische Kreislaufwirtschaftsstrategie orientiert sich an den sogenannten R-Grundsätzen. Sie beschreiben unterschiedliche Strategien, um Ressourcenverbrauch zu reduzieren, Produkte und Materialien möglichst lange zu nutzen und Kreisläufe zu schließen.
Die 10-R-Strategien reichen von der Vermeidung und Reduktion des Ressourcenverbrauchs über Wiederverwendung, Reparatur und Aufbereitung bis hin zu Recycling und energetischer Verwertung. Sie zeigen damit, dass Kreislaufwirtschaft nicht erst beim Abfall beginnt, sondern bereits bei der Frage, ob ein Produkt, Material oder eine Dienstleistung überhaupt benötigt wird und wie bestehende Ressourcen besser genutzt werden können.

Fakten für fundierte Entscheidungen


Mt

Inländischer
Materialverbrauch
Statistik Austria


kg

Materialfußabdruck
je Kopf und Tag
Statistik Austria

- %

Ressourcenreduktion durch Kreislaufwirtschaft
Ressourcennutzungsbericht 2024

,8%

Österreichische
Zirkularitätsrate 2022
Eurostat 2024

Argumente für Gemeinderat und Verwaltung

Produkte & Verpackungen

Wiederverwenden, reparieren, teilen und länger nutzen statt frühzeitig entsorgen.

(Ab)Wasser

Wasser, Abwasser und Regenwasser ressourcenschonend nutzen und im Kreislauf denken.

Beschaffung

Produkte und Dienstleistungen langlebig, reparierbar und ressourcenschonend beschaffen.

Gebäude & Böden

Gebäude, Baustoffe und Böden so planen, nutzen und erhalten, dass Ressourcen geschont werden.

Standortentwicklung

Regionale Wertschöpfung, Betriebe und Standorte kreislauforientiert weiterentwickeln.

Land- & Forstwirtschaft

Regionale Kreisläufe, Böden, Biomasse und natürliche Ressourcen nachhaltig bewirtschaften.

Mobilität

Mobilität effizient, geteilt, ressourcenschonend und gut vernetzt gestalten.

Wissen

Wissen aufbauen, Bewusstsein schaffen und Menschen zur Umsetzung befähigen.

Energie

Energie effizient nutzen, erneuerbar bereitstellen und lokale Kreisläufe stärken.

Veranstaltungen

Feste, Märkte und Veranstaltungen ressourcenschonend planen und durchführen.

Für politische Beschlüsse

Fundiertes Fachwissen ermöglicht langfristig tragfähige Entscheidungen und hilft, ökologische, wirtschaftliche und soziale Auswirkungen gemeinsam zu berücksichtigen. Praxisbeispiele zeigen, wie Kreislaufwirtschaft auf kommunaler Ebene konkret und realistisch umgesetzt werden kann.

Für Budgetdiskussionen

Die Betrachtung des gesamten Lebenszyklus macht neben Anschaffungskosten auch Betriebs-, Wartungs- und Entsorgungskosten sichtbar. Dadurch können Gemeinden langfristige Einsparungspotenziale nutzen und ihre Budgets vorausschauender planen.

Für Bürger:innenkommunikation

Kreislaufwirtschaft lässt sich anhand konkreter Themen wie Reparatur, Wiederverwendung, Abfallvermeidung oder regionaler Wertschöpfung verständlich vermitteln. Gemeinden können damit das Bewusstsein stärken und Bürger:innen zu praktischen Beiträgen im Alltag motivieren.

Für Verwaltungsprozesse

Kreislaufwirtschaft hilft, Beschaffung, Gebäudemanagement und weitere kommunale Aufgaben ressourcenschonender und wirtschaftlicher zu gestalten. Klare Kriterien und fundierte Entscheidungsgrundlagen erleichtern die fachbereichsübergreifende Zusammenarbeit und schaffen mehr Transparenz.

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