Gemeinsam Fasten
Pfarrer Hans-Peter Premur, Bischofsvikar für Schöpfungsverantwortung, setzt sich in der Gemeinde Krumpendorf für einen bewussten und nachhaltigen Lebensstil ein. Aus dem ursprünglichen Projekt „Ein Dorf fastet“ wurden sukzessive weitere Menschen, Gemeinden und Themen eingebunden. Dabei geht es längst um mehr als das Fasten: Im Mittelpunkt stehen Bewusstseinsbildung, Gesundheit, Nachhaltigkeit, Regionalität und ein achtsamer Lebensstil.
Aus dem Projekt „Ein Dorf fastet“ der Gemeinde Krumpendorf entstand durch nachhaltige Vernetzung das gemeindeübergreifende Projekt „Gemeinsam Fasten“. Zum zweiten Mal beteiligten sich Krumpendorf und Moosburg, erstmals auch Pörtschach. Zahlreiche Teilnehmer:innen nutzten die vielfältigen Angebote – von Kochworkshops und Kleidertausch über Fastenwochen bis zu Flurreinigungen und Gesundheitsvorträgen – für neue Impulse und einen bewussteren, nachhaltigeren Lebensstil. Die Initiative von Pfarrer Hans-Peter Premur zeigt, wie durch gemeinsame Ziele Gesundheit, Nachhaltigkeit und Gemeinschaft gestärkt werden können. Und gleichzeitig können nun mehr Menschen für diese wichtigen Themen erreicht und sensibilisiert werden.
Faktenbox
- Ermöglichen eines gemeinsamen gemeindeübergreifenden Programms
- Gute (z.T. erstmalige) Vernetzung unter den Gemeinden und Akteur:innen
- Sichtbarkeit wurde erreicht und ein wirklich repräsentatives Programm konnte so ermöglicht werden
„Fasten verbindet und steht im Zeichen des gemeinsamen Handelns. Zusammen fällt es leichter, neue Gewohnheiten zu entwickeln, Motivation zu finden und Herausforderungen bewusst anzugehen. Die Gemeinden Krumpendorf, Moosburg und Pörtschach bieten mit der Aktion „Gemeinsam Fasten“ ein Programm an, bei dem Gesundheit, Gemeinschaft und ein nachhaltiger Lebensstil im Fokus stehen,“
Die Gemeinden leisten einen wesentlichen Beitrag: Sie stellen Räumlichkeiten, Projektmitarbeiter:innen und Bauhofleistungen zur Verfügung und unterstützen die gemeinsame Bewerbung. Ergänzend wurden zahlreiche externe Partner:innen eingebunden, darunter u.a. die Gesunde Gemeinde Kärnten, Trainer:innen und Fastenleiter:innen, Pfarrgemeinden, KEM, Vereine und Schulen. Durch die Vernetzung und optimierte Planung konnte die Veranstaltungsreihe mit überschaubarem Budget umgesetzt werden.
- Lebensqualität steigern
- Standort attraktiver gestalten
- Kosten optimieren
- Ressourcenverbrauch & Abfälle reduzieren
- Soziale Strukturen stärken
Vorteile für Gemeinden auf einen Blick
Handlungsempfehlungen & Erfolgsfaktoren
Möglichkeiten zur gemeindeübergreifenden Zusammenarbeit nutzen! Das gemeinsame Umsetzen des Projekts hat zahlreiche Synergien geschaffen, Infos gebündelt und zusätzliche Impulse für den Austausch und die Zusammenarbeit zwischen den benachbarten Gemeinden gesetzt.
